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Tips
zur Klangverbesserung bei der Schallplattenwiedergabe
Der Black Cube
kann nur so gut sein, wie das Signal, das ihm vom Plattenlaufwerk
bzw. vom Tonabnehmersystem angeboten wird. Es handelt sich bei der
Schallplattenwiedergabe um eine mechanische Abtastung mit großer
Bedeutung der entsprechenden Kenngrößen. Deshalb sollen
hier einige Punkte erwähnt werden, die für optimale Schallplattenwiedergabe
wichtig sind. Besonders bei hochwertigen Plattenspielern sollten Sie
für die anfallenden Service- und Einstellarbeiten Ihren Händler
konsultieren.
- Die Justage
von Tonarmgeometrie und System sollte auf jeden Fall ein Fachmann
vornehmen. Bei nicht optimaler Justage reichen die Effekte von eindeutigen
klanglichen Nachteilen bis hin zu einseitiger Abnutzung und damit
vorzeitigem Verschleiß des Systems. Der gut bestückte
Fachhändler hat spezielle Mess- und Einstellgeräte. Diese
sind deutlich genauer als solche, die z. T. bei Tonabnehmersystemen
beiliegen. Die möglichen Klangverbesserungen lohnen in jedem
Fall den Besuch bei Ihrem Händler.
- Der
Plattenspieler sollte möglichst gut entkoppelt aufgestellt
sein. Als sehr wirkungsvoll haben sich Wandhalterungen erwiesen,
da der Plattenspieler dadurch am besten vom Trittschall abgekoppelt
wird.
- Bei der
Schallplattenherstellung wird ein Trennmittel benutzt, das sich
beim Abspielvorgang als Ablagerung an der Nadel festsetzt. Unterbleibt
die regelmäßige Reinigung, so kann es auch hier neben
klanglichen Nachteilen zu einer drastischen Reduzierung der Systemstandzeit
auf bis zu ca. 50% kommen! Also: Bei regelmäßiger Reinigung
lebt Ihr System bis doppelt so lange!
- Bei Plattenspielern
mit Subchassis sollte das Schwingverhalten ebenfalls vom Fachmann
optimal eingestellt werden. Auch hier sind Klangverbesserungen möglich.
- Verbesserungen
bringen kann außerdem die Verwendung einer sogenannten Entkopplungsmatte,
die auf den Plattenteller gelegt wird. Je nach Plattenlaufwerk und
Tellermaterial ergeben sich unterschiedliche Effekte mit verschiedenen
Materialien von Kork bis Glasfaser oder sogar Acryl. Diese Matten
gibt es von verschiedenen Herstellern. Sie können zu einer
besseren mechanischen Entkopplung von Platte und Teller beitragen
und so die Übertragung von mechanisch eingekoppelten Störungen
verringern.
- Der Black
Cube ist ein Gerät, das - wie andere hochsensible Geräte
auch bei längerer Netzverweildauer besser klingt. Nach einigen
Stunden am Netz ist die Wiedergabe noch nicht so weich und seidig
wie nach mehreren Tagen. Nach ca. einer bis anderthalb Wochen wird
es dann richtig gut, verbessert sich aber auch dann noch weiterhin
in Nuancen. Die Klangqualität wird optimal homogen, plastisch
und insgesamt flüssig. Um in den Genuß dieser Klangverbesserung
zu kommen, sollte der Black Cube permanent am Netz bleiben. Ausnahmen
davon sind Zeiten längerer Abwesenheit (Urlaub etc.).
- Besonderer
Wert sollte auch auf das verwendete Kabelmaterial gelegt werden.
Das gilt für die Systemverkabelung (Headshell), die Kabel vom
Tonarm zum Black Cube, und für die Kabel zum folgenden Vorverstärker.
Ihr Händler hält die passenden Kabel für Sie bereit.
- Eine Möglichkeit,
Übergangswiderstände vor dem Phonovorverstärker zu
vermeiden, ist die Neuverkabelung des Tonarms mit einem _durchgehenden_
Tonarmkabel. Im Internet finden sich entsprechende Bauanleitungen.
Auch hier gilt: Wer eine solche Maßnahme durchführt,
muß genau wissen, was er tut. Im Zweifelsfall kann auch hier
der Fachhändler entweder vermittelnd eingreifen oder die Modifikation
selber durchführen.
- Ihre Schallplatten
gewinnen teilweise deutlich an Klangqualität durch gründliche,
aber schonende Reinigung mit speziellen Geräten oder speziellen
Reinigungsmitteln. Wenn Sie die Investition in ein solches Gerät
nicht tragen wollen, wenden Sie sich an einen Fachhändler,
der Schallplattenwäsche gegen eine geringe Gebühr anbietet.
Grundsätzlich gilt:
Kein noch so kompetenter Verkäufer oder Fachjournalist hört
mit IHREN Ohren!
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