Lehmann audio - Highend vom Toningenieur in der Presse
Zeitschrift: Hör-Erlebnis-Forum 15/1996
Titel/Logo: Hoer-Erlebnis-Forum Titelblatt
Autor: Norbert Dahlhausen
Verlag: Hörerlebnis Verlag
Rosenstr. 3
46325 Borken
Tel. + Fax: 02861 - 601749
email: info@hoererlebnis.de

Die Zeitschrift Hör-Erlebnis-Forum heißt seit einiger Zeit Hörerlebnis. Die Verlagsadresse oben ist aktuell.

Alle Veröffentlichungen auf www.lehmannaudio.de erfolgen mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Publikationen. Die Rechte bleiben beim jeweiligen Verlag.

Inhalt:

Vorwort
Produktinformation
Gerätebeschreibung (mechnischer Aufbau)
Gerätebeschreibung (elektronischer Teil)
Besonderheiten
Anmerkungen
Hörbericht
Erste Eindrücke
Soloinstrumente
Ensemble und größere Besetzungen
Große Besetzung
Orgel
U-Musik
Zusammenfassung und Anmerkungen


Vorwort


Nein, der Autor wird nicht in das Geheule der Medien einstimmen, die Schallplatte sei tot. Denn als zeitgeschichtliches, künstlerisches und tontechnisches Dokument wird ihr Leben auf unabsehbare Zeit Erhaltung finden. Vermutlich werden sich unsere Enkel und Urenkel dann an diesen, wie Pretiosen gewerteten Musikkonserven delektieren dürfen. Aus diesen und anderen Gesichtspunkten ist es wohl richtig, wenn sich Entwickler und Hörer durchaus zukunftsorientiert mit Geräten beschäftigen, welche schallplattenbezogenen Musikgenuß sowohl jetzt, als auch in spe qualitativ sichern. Die größte Anzahl neuer Vor- oder Vollverstärker ist heute phonolos. Die auf Phonovorverstärker angewiesen sind, können diesen allenfalls noch als zusätzliche Option erhalten, oder müssen auf externe Geräte zurückgreifen. Eines dieser externen Geräte, den ENTEC Black Cube darf ich Ihnen vorstellen.

Produktinformation

ENTEC stelltkeine Massenprodukte her. ENTEC bietet selbstentwickelte und konstruierte Gerätschaften für Studiotechnik und HiFi-Zwecke an, als auch Sonderanfertigungen nach Kundenspezifikationen. Kopf von ENTEC und Chefentwickler ist Dipl.-lng. Norbert Lehmann. In der Angebotspalette der hochwertigen Phonovorverstärker bietet er als ”Einstiegsgerät” den Black Cube an.

Gerätebeschreibung (mechanischer Aufbau)


Geräteabmessungen: 125 x 105 x 45 mm, B x T x H. Der Black Cube mag als Musterbeispiel dafür dienen, die Lügen zu strafen, welche meinen, von äußeren auf innere Werte schließen zu müssen. Denn rein äußerlich gibt er nicht viel her. Er besitzt den im Tonstudio oft anzufindenden zweckgebunden Charme. Dem Betrachter stellt er sich, wie schon aus der Namensgebung hervorgeht, als schwarzlackierter Korpus mit quadratischer Grundfläche dar. Auf einer Seitenfläche, befinden sich nebeneinanderliegend die Erdungsklemme und die Eingangscinchbuchsen. Diesen Anschlüssen gegenüberliegend, auf der anderen Seitenfläche, befinden sich in gleicher Konfiguration, das vom Steckernetzteil kommende Spannungsversorgungskabel sowie die beiden Ausgangs-Cinchbuchsen. Unterhalb, zwischen Spannungsversorgungskabel und Cinchbuchsen sitzt noch eine LED- Betriebsanzeige. Das aus 1,5 mm Stahlblech gefertigte Gehäuse ruht auf vier angespritzten Kunststoffüßchen. Öffnen läßt sich das Gerät durch Abheben eines u-förmigen, mit vier Schrauben gesicherten Deckels, welcher auch die Beschriftung hinsichtlich des Firmenlogos, der Seriennummer, der Anschlußbelegung und der Gerätebezeichnung trügt. Der mechanische Aufbau ist handwerklich solide ausgeführt. Kritik läßt sich allenfalls an den etwas mickrigen Gerätefüßchen sowie an der nicht ganz praxisorientiert angebrachten Betriebs- LED finden.

Gerätebeschreibung (elektronischer Teil)


Der Black Cube sollte in unmittelbarer Nähe des Tonarms oder des Laufwerkes seine Aufstellung finden. Aufgrund seiner geringen Bauhöhe läßt er sich zumeist auch unter dem Plattenspieler plazieren
.

Besonderheiten


Anschließbar sind Systeme von High-Output-MM bis MC. Externes Steckernetzteil ohne Netzschalter, für Dauerbetrieb geeignet, mit stabilisierter Spannungsversorgung über ein 1,80 m langes, abgeschirmtes Versorgungskabel mit dem Phonoteil verbunden. Vergoldete Ein- und Ausgangs-Cinchbuchsen, direkt auf der Platine mechanisch sicher befestigt. Eingangsimpedanzen wählbar: 47 K Ohm, 470 Ohm, 100 Ohm über DIP- Schalter. ”Mäuseklavier” zuschaltbar. Zusätzlicher freier Steckplatz für die lötfreie Bestückung einer Wahlimpedanz nach Kundenwunsch. kostenfrei! Eingangsempfindlichkeit f. 250mVeff. Ausgangspegel schaltbar: 0,2 mV / 2,2 mV umschaltbar (MC/MM) Eingangskapazität bei allen Schalterstellungen 220 pf. Auf Kundenwunsch andere Werte. Ausgangsimpedanz < 100 Ohm. Doppelseitige Audioplatine, Baugruppen zur HF- Rausch- und Brummunterdrückung. Passives Netzwerk mit niedrigsten Toleranzen zur RIAA Entzerrung. Der gesamte Platinenaufbau ist kabelfrei ausgeführt und hinterläßt beim Betrachter in der Ausführungsqualität einen professionellen Eindruck. Bei Bedarf sind die Eingangsbuchsen auslötbar, um somit ein direktes Einloten der Tonarmkabel zu ermöglichen.

Anmerkungen


Dem Black Cube beiliegend findet sich eine äußerst ungewöhnlich umfassende und informative Bedienungsanleitung mit allen wichtigen Meßwerten und Daten in Wort und Bild. Der Autor könnte nun aufgrund der umfassenden Information durch den Ersteller dem Leser Wissenswertes über die verwendeten elektrischen Bauteile oder über besondere Schaltungskniffe zukommen lassen. Aber dies bleibt (wie gehabt) außen vor. Die dadurch eventuell vorurteilsfreiere Heranführung des Lesers an den Hörbericht erscheint mir somit besser möglich. HEF bietet ja dem Hersteller die Möglichkeit, den Hörbericht zu kommentieren, da bleibt es ihm unbenommen, über die Erstellungsphilosophie und technischen Highlights zu referieren.

Hörbericht


Der Black Cube klingt nicht. Er soll auch gar nicht klingen. Dies würde weder im Interesse des Erstellers noch des Käufers sein. Klingen würde er allenfalls durch das schlagkräftige Bearbeiten mit einem Gegenstand. Spitzfindigkeiten des Autors? Möglich. Vielleicht sollte man aber Worte wieder so einsetzen, daß sie ihrem ursprünglichen Sinngehalt entsprechend Verwendung finden. (Er-)Klingen tut letztlich nur der Lautsprecher, wobei die vorgeschalteten Komponenten lediglich die Aufgabe der Signalaufbereitung und deren Verstärkung übernehmen. In wieweit der Black Cube dieser Aufgabe möglichst verlust- und störarm nachkommen kann, wird der Hörbericht zu klären versuchen. Der Autor verwendet wieder zur Abklärung der Reproduktionsfähigkeit Schallplattenaufzeichnungen, bei denen er produktionstechnisch eingebunden war oder Schallplatten des Marktes, die aufnahmetechnisch vergleichbar erscheinen. Teilweise stehen auch Mastertapes zur Verfügung, die einen direkten Hörvergleich Schallplatte zum Band ermöglichen. Der Black Cube wurde in der Betriebsart MC und der Eingangsimpedanz 100 Ohm betrieben.

Erste Eindrücke


Bei angehobenem Tonarm und eingestellter hörrichtiger Lautstärke ist am Abhörplatz kein und unmittelbar an den Lautsprechermembranen sehr geringes Rauschen wahrnehmbar. Somit ist auch an Pianissimostellen keine Störgeräuschüberlagerung zu befürchten. Gehört wurde Musik aus den Bereichen: Alte Musik, Barock, Jazz und U-Musik.

Soloinstrumente


Als akustisch sehr gelungene LP- Aufnahme aus der Serie ”Original Instruments” von Telefunken Tel 642812 ist die Repräsentation eines Regals (kleines Orgelwerk aus aufschlagenden Zungenstimmen unter Auschluß der Flötenpfeifen) zu nennen. R. Menger spielt darauf Kompositionen aus dem 16./17. Jh.. Der eigenwillig schnarrende Tonfall des Instrumentes wird sauber umrissen, klar und der Dimensionalität des Regal entsprechend interpretiert. Durchhörbarkeit des Klangbildes und Rauminformation sind ausgezeichnet. Die Neuproduktion in Analogtechnik vom Tonstudio Dunkel: Musik für Flöte und Cembalo TSD 33/95 I 5-9 bietet, da Altblockflöte und Cembalo solistisch als auch konzertierend erklingen, eine gute Überprüfungsmöglichkeit des Black Cube bezüglich seiner Reproduktionsfähigkeit. Da der Autor in die tontechnische Arbeit eingebunden war, kann somit eine relativ genaue Aussage über klangmindernde Unzulänglichkeiten, des Black Cube getroffen werden. Die Interpretation der Sarabande von Händel durch P. Bonzelet läßt an tonaler Struktur nicht mangeln. Klangfarbe und ”Größe” des relativ kleinen Instrumentes lassen sich sehr gut wiedererkennen. Die Position des Instrumentes (aus der Mitte leicht nach links) wird gut rekonstruiert. Anrisse und Trakturgeräusche erlebnisecht dargestellt. Die Altblockflöte, gespielt von Doris Thome, wird sowohl solistisch wie auch im Dialog mit dem Cembalo zweifelsfrei wiedererkannt. Thome veränderte während ihres engagierten Spiels oftmals die Position von Oberkörper und Kopf. Diese Positionsänderungen, relativ zur Mikrofonaufstellung müssen über das Equipment einwand frei nachvollziehbar sein. Oftmals wird diese Positionsschwankung als ”schwimmendes Klangbild” diagnostiziert und somit der vermeintlichen Unzulänglichkeit des TAs oder des Phonovorverstärkers zugeschrieben. Dies trifft in diesem Falls keineswegs zu. Damit wird auch wieder die Gefahr der Fehlbeurteilung präsent, wenn die Modalitäten einer abgehörten Aufzeichnung unbekannt sind. Cembalo und Flöte werden vom Black Cube bei dieser Aufzeichnung jedenfalls in keinster Weise negativiert. Auch im Plenum bleiben die Instrumente deutlich in ihrer Befindlichkeit im Raum definierbar, ohne sich zu überdecken oder akustisch zu verschütten. Beide Instrumente werden klangspezifisch in Tonalität und Verfärbungsfreiheit authentisch reproduziert.

Ensemble und größere Besetzungen


In der Auftragsaufzeichnung 10 Jahre Musikschule M, R8 S KFS 33/8401-3 erklingen u.a. Instrumentenensembles und Jazzcombo. Ein musikalisch sehr ansprechendes Werk auf dieser LP ist die Komposition Mourquin von K. Marx (1897) für ein Blockflötenensemble. Die neunköpfige instrumentalgruppe läßt in diesem tänzerischen Stück Diskant-Alt- Tenor-Basset-Baß und Großbaßflöte erklingen. Der wundervoll warme Blockflötenklang läßt den Autor wieder in musikalischen Erinnerungen schwelgen. Nichts geht von der harmonischen Klangdarbietung verloren. Selbst dem damals bei der Aufnahme einsetzenden Sommerregen. welcher zur nicht gewünschten, akustischen Untermalung beitrug, kann ein gewisser Reiz nicht abgesprochen werden, wenn er leise aber vernehmlich aufs Auladach rauscht. Auch das Hören der Jazzcombo macht Freude. Klavier, Saxophon Klarinette. Schlagzeug und Kontrabaß agieren klanglich vollmundig im leichten Halbkreis und lassen beim Erklingen von V. Yournws Tea for Two, fußwippend, begeistert zuhören. Klangdynamisch und raumspezifisch stellt sich eine gute Liveatmosphäre ein. Akzentuierte Klavieranschläge, räuschelndes Saxophon, jubilierende Klarinette, angeschlagene Becken und Trommeln als auch der gezupfte Kontrabaß entfachen Hörlaune, die der Black Cube in keiner Weise beeinträchtigt. Auf der Telefunken LP ”Das Alte Werk”.Englische Musik für Blockf1oten und Gamben-Consort Tel. 641074 garantiert das Brüggen-Consort (mit Originalinstrumenten) schon interpretatorisch hervorragende Qualität. Adäquat dazu eine exzellente Aufnahmetechnik. Sollte der Leser auch Aufnahmen der Telefunken (E-Musik) aus den (60er Jahren besitzen, so wird er mit Sicherheit die zumeist hervorragende Aufnahmequalität bestätigen können. Diese braucht sich auch nicht vor den Deccas SXL und Living Stereos zu verstecken, welche meines Erachtens z.T. etwas überbewertet werden. Zurück zur Englischen Musik: In A. Holborne’s Dances and Airs konzertieren verschiedene Blockflöten und Gamben in reizvollem Kontrast. Sehr schön erhörbar die Besetzungslinie der Musiker. Der klare, filigrane Gambenton setzt sich genau verifizierbar von den mit vernehmlichen Atemgeräuschen geblasenen Flöten ab. Herrlich, der volle warme Flötenton. Nicht weniger Hörspaß vermittelt die mit Grammy und Deutschem Schallplattenpreis dekorierte Telefunken LP, Ouvertüren I u. 2 von J. S. Bach gespielt mit Originalinstrumenten des Concentus Musicus Wien, Ltg. N. Harnoncourt (Tel. 6.41228 Das Alte Werk). In der Suite Nr. 1 erklingen Violine, Viola, Violoncello, Violine und Cembalo im Plenum. Die klangspezifisch schon komplexere Darstellung läßt in der Durchhörbarkeit und in der inneren Struktur weder fein- noch grobdynamisch tonale Einbrüche erkennen. Den mit Hingabe und höchster Akkuratesse im Halbrund agierenden Künstlern wird vom Black Cube kein den Gesamteindruck störende, wahrnehmbare elektroakustische Beeinflussung entgegengestellt.

Große Besetzung

Eine wirklich ungewöhnlich interessante LP- Produktion aus dem Jahre 1990 (!) stellt JARO mit Sarahand-Cantico (Jaro 415I) dar. Hier erklingt geistliche Musik zwischen Orient und Okzident. Der weiträumigen Aufzeichnung besonderer Reiz liegt in der Verquickung religiöser, islamischer und christlicher Mystik in Musik und Gesang. Der Leser wird erahnen können, welche Hörfreuden die musikalische Verknüpfung arabischen und europäischen Instrumentariums solistisch wie auch mit Stimme/Chor im Verbund bereiten kann. Die teilweise dem Autor (im Original) klanglich unbekannten Instrumente hier über den Black Cube ob ihrer Unverfälschtheit in der Wiedergabe hin zu beurteilen, ist nicht einwandfrei möglich. Hier wirkt der vom Raumhall (vermutlich Kirche oder ähnliches) getragene, musikalische Eindruck in der Nachzeichnung der Chorstaffelung und der Instrumentenabbildung sehr überzeugend. Es wirkt eben stimmig. Es tritt auch nach längerem Hören weder ein Lästigkeitseffekt noch der Bedarf der Lautstärkeveränderung auf.

Orgel


Die Auftragsaufzeichnung vom Tonstudio Dunkel von J. S. Bach’s Werk, Musikalisches Opfer mit H. Schröder an der Klais-Orgel der Kreuzberg kirche zu Bonn (FSM 63 2002), besticht durch die gut gelungene Aufnahme in tontechnischer und interpretatorischer Qualität. Die dem Autor wohlbekannte Orgel wird zwar etwas miniaturisiert (Lautsprecher bedingt), aber gut in ihrer klanglichen Komplexität erkennbar reproduziert. Auch hier kann ich dem Black Cube bis dato keine erkennbaren Negativismen in Form von klanglichen Einbußen zuschreiben. Im Gegenteil. Klangfülle und Homogenität des Klangbildes überzeugen.

U-Musik

Auf der CBS-LP 25 265 greift A. Vollenweider (mit Freunden) voll in die elektrisch verstärkte Pedalharfe. Seine Produktion ”Caverna Magica” ist eine klassische Demonstration hervorragender Tonstudioarbeit. Auf der klangdynamisch anspruchsvollen, sehr komplexen Klangebene agiert weiträumig gefächert ein Konsortium mit vielfältigster Instrumentierung. Ein erkleckliches Equipment von Percussions setzt akustische Knackpunkte. Diese (Spaß-) Scheibe läßt es in der Übertragungsqualität hinsichtlich des Black Cube, an nichts (subjektiv) mangeln. Eine wirklich seltene und musikalisch eigenwillige Produktion ist diese 1984 in einem leeren Wasserspeicher in Köln (Wasserwerk Seherin) vorgenommene Aufnahme (EVA 17-6025/26). In diesem damals leeren, unterirdischen Wasserspeicher internierten Musiker aus verschiedenen Ländern auf teilweise abenteuerlichen Instrumenten eigene, dem Umfeld angepaßte Kompositionen. Ein besonderes akustisches Hörerlebnis ist die enorme Nachhallzeit von rund 45 Sekunden! Mit geschlossenen Augen hörend glaubt man sich quasi in dortige Räumlichkeiten versetzt. Klassisches sowie wildes Instrumentarium (Gummischläuche, Spielzeug) lassen erahnen, welche akustische Vergnüglichkeit, Gänsehaut inklusive, hier repräsentiert wird. Auch in dieser recht anspruchsvollen Aufzeichnung mangelt es dem Black Cube nicht an tonaler Geschlossenheit und dynamischer Bandbreite.

Zusammenfassung und Anmerkungen


Mit dem Black Cube ist Dipl.-lng. N. Lehmann ein wirklich gutes Gerät gelungen. Einmal in den umfangreichen Möglichkeiten der elektrischen Anpassung an den Tonahnehmer und den zusätzlichen Serviceleistungen. Und in dem wohl wichtigsten Aspekt. der möglichst neutralen Signalverarbeitung, der vom TA kommenden Information. Der Black Cube zeichnet, unabhängig von der jeweiligen Musikdarbietung, ein in sich stimmiges rundes, tonal geschlossenes Klangbild. Es stören keine auffälligen Besonderheiten in Richtung: harsch, grob, verhangen, verwaschen oder in der Tendenz kühl, hell oder scharfzeichnend. Gegenteilig, wirkt der Klangprospekt, harmonisch, ausgeglichen, farbig, frei und präzise. Im Pianissimo und im Forte gehen weder in der Fein- noch Grobdynamik musikalische Informationen (subjektiv) verloren. Blas-, Streich-, Zupf- und Schlaginstrumente lassen nichts in ihrer individuellen Charakteristik vermissen. Stimmen bleiben gut durchhörbar. verschärfen sich nicht und blähen sich nicht auf. Dynamische Attacken wirken nicht eingeschränkt. Feininformationen bezüglich leiser Atem-, Griff- und Umgebungsgeräusche gehen in ihrer Vernehmlichkeit nicht verloren. Die Rauminformation in glaubhafter Dimension bleibt erhalten. Ein über alles gesetztes warmes, ermüdungsfreies Klangbild rundet den positiven Gesamteindruck ab. Ein Gerät also, welches in seiner elektroaakustischen Informationsfähgikeit äußerst zufriedenstellt. Der Wunsch nach ”mehr” stellt sich, zumindest für den Autor, nicht ein.

Ganz besonders erfreut mich der Kaufpreis des
Black Cube. Hier wird ein mehr als faires
Preis-Leistungsverhältnis geboten.

Norbert Dahlhausen

Lehmann audio - music by design, made in Germany

Lehmann audio Neuigkeiten
Lehmann audio Produktpalette
Lehmann audio in der PresseLehmann audio Händler
Lehmann audio Firmenprofil
Lehmann audio Links zu Hifi, Musik und mehr...

email an Lehmann audio


News - Produkte - Presse - Händler - Profil - Links

[ HOME ]


© N. Lehmann 2000 - 2003 all rights reserved
webmaster@lehmannaudio.de